Hier habe ich alle meine Siebensachen bei der Hand. An der Wand sind schmale offene Schränke, die früher mal in unserer Küche unter den Schränken hingen. Sie sind nur 16 cm tief und geben Platz für die meist gebrauchten Sachen. In meinem Berufsleben konnte ich nicht ohne Konzepthalter arbeiten und das gilt heute auch bei der Strima und beim PC.
Der Tisch auf dem die Strima angeschraubt ist besteht aus einem 42 cm breiten Regalbrett, dass hinten an der Wand auf ein angeschraubtes Brett ruht. Ausserdem sind noch 2 Tischbeine aus Metal druntergeschraubt. Später habe ich noch an jeder Seite ein kleines selbstgemachtes Regal druntergesetzt. Das Regal ist genau passend breit, dass ich neuerdings den Kofferdeckel der Strima dahintergelegt habe. Das hat den Vorteil, dass ich meine Sachen jetzt darauf stellen kann, und nichts hinter der Maschine im Dunklen steht. Dadurch kann ich nun nicht mehr die Konen unter dem Tisch haben. Der Tisch hat nämlich Löcher, wo ich die Fäden durchziehen konnte. Wenn ich mal wieder von den grossen Konen abstricken möchte, muss ich den Deckel entfernen. Seitdem ich die Fäden mit dem Spinnrad twiste, habe ich sowieso nur kleine Konen, die oben auf dem Deckel stehen können.
An der Wand habe ich lange Gardinenhaken. Darauf lege ich die Schlittenteile ab wenn sie nicht benutzt werden. Dort hängen auch alle anderen häufig gebrauchten Utensilien. Den Rechenschieber benutze ich wenn ich irgend etwas nach bestimmten Reihen machen muss und dazu nicht den Reihenzähler benutzen kann oder will.
Vor den Wandregalen wäre kein Platz für die Fadenführung. Darum habe ich einen Kanal für die Fadenführung frei gelassen.
Leider bin ich etwas schusselig wenn ich stricke und verlege immer wieder das Handwerkzeug. Darum klebe ich oft gebrauchtes Werkzeug einfach an solch kaugummiartigen Klebstof am Regal. Dann muss ich nicht lange nach den Deckern suchen, wenn ich z. B. verzopfe.
Hier sind die Sockenutensilien gut aufgehoben. Zum Anschlag habe ich einen langen Kamm zerkleinert. Beim Sockenstricken benutze ich 2 von den Kämmen, und stecke den Draht von jeder Seite ein .
Entlang der Decke habe ich Regale. Darauf stehen Papkartons mit meiner "Lagerwolle". Unter dem Regal bei der Strima habe ich eine Lampe, die die Strima gut beleuchtet. Bei ganz knifflichen Sachen nehme ich noch eine Lupenlampe dazu.
Ich bin froh und glücklich in meinem Strick/Näh/PC Raum, der auf seinen 15 qm an allen Ecken gut ausgenutzt ist. Nur sieht es hier oft "wüst" aus. Zum Glück bin ich aber so eingerichtet, dass ich kein neues Projekt in einer "Räuberhöhle" anfangen kann. Dann und wann wird dann doch mal aufgeräumt :-)