Im Fernsehen habe ich neulich gesehen, wie man sich billig und leicht Blumenbehälter für die Aussaat und für das Prickeln machen kann. Wenn die Pflanzen sich gross und stark gewachsen haben, werden sie mitsamt Zeitung einfach in die Erde gesetzt. Und so geht das:
Man nimmt ein passendes Rundholz, bestimmt die Höhe des Gefässes und schneidet sich passende Streifen aus alten Zeitungen.
Streifen um das Rundholz wickeln
Den Boden einfach schliessen und 1-2 mal auf den Tisch klopfen. Nichts kleben oder heften, denn von der Nässe hält sich die Form unten.
Damit nichts flattert, clipse ich den Rand oben zusammen. Zum Schluss Erde rein und fertig sind die Behälter. Die Markierungen auf dem Rundholz sind für verschieden hohe Behälter, damit sie dann auch schön gleichmässig werden. Wer neugierig ist, kann in ein paar Wochen mal in meinen Garteblog gucken, was draus geworden ist.

1 kommentar:
Das weckt Erinnerungen. Meine Oma hatte einen riesigen Garten, in dem ic h immer beschäftigt wurde. Die Einzelheiten erspare ich den Leserinnen und Lesern. Nur als Stichworte: der Garten hatte 90 Apfelbäume, 10 Birnbäume, 3 Zwetschgen, 1 Pflaumen, 12 Pfirsich, 2 Mirabellen, Haselnusssträucher, 4 Walnussbäume, Erdbeeren, Johannisbeeren aller Couleur, Himbeeren, Brombeeren, Quitten, Stachelbeeren; jeweils mehrere Reihen von 10-12 Metern. Die Kartoffeln und Gemüse lasse ich jetzt mal weg. nur soviel: die Kartoffelkäfer wurden nicht chemisch bekämpft ...
Um auf den Punkt zu kommen: Diese Tütchen musste ich seinerzeit zu Hunderten herstellen. Dazu wurden natürlich wochenlang Zeitungen gesammelt.Allerdings wurden die nicht mit dem Tacker zugeklipst, sondern das wurde mit einer kunstvollen Knickfalte fixiert.
Da die Oma auch einen Kachelofen hatte, wurde das Zeitungspapier aufgeschlämmt und dann mittels einer Presse eine Art Papierbriketts hergestellt.
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